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Begriff Beschreibung
Bärlauch

Viel ist gerätselt worden um den Namen dieses WildkrautsBärlauch ist eine der frühesten Wildpflanzen im Jahreslauf. Unsere Vorfahren glaubten daher, er habe Bären nach ihrem Winterschlaf als Futter gedient und dank seiner Inhaltsstoffe den trägen Stoffwechsel der Tiere auf Trab gebracht. In der Volksmedizin galt Bärlauch bis ins 16. Jahrhundert hinein als eine der bedeutendsten Heilpflanzen. Danach fiel er in einen Dornröschenschlaf. Erst Anfang der 1970er-Jahre feierte er in unserer heimischen Küche ein glanzvolles Comeback.

Basilikum

Basilikum ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler, die bis zu 50 cm hoch wird. Die frischen und getrockneten Blätter nimmt man zum Würzen.

Herkunft: früher aus Indien und Persien, heute auch aus Europa, Spanien, Südfrankreich, Italien, Deutschland

Gewürzgattung: Blatt- und Krautgewürze (Kräuter)

Angebotsformen: gerebelt Geschmack: frisch-würzig, kühlend

Verwendung in der Küche: traditionelle Küche: für Tomaten- und Gemüsegerichte, Salate sowie Fleisch und Fischgerichte moderne Küche: für Nudelgerichte, Pizza, Mozzarella Gerichte, Kräuteressig, Kräuter Öl, Kräuterquark und Kräuterbutter, Käsesaucen internationale Küche: für Chutneys, Ketchup oder Kürbisgerichte

Dosierung: (für 4 Portionen) etwa einen Teelöffel Heilwirkung: appetitanregend, nervenberuhigend, harntreibend, wirkt gegen Blähungen, Schlaflosigkeit und hilft bei Magenproblemen.

Beifuss

Bereitete, hatte ein Allheilmittel oder ein Zaubertraktat für geheime gute und böse Taten. Woher der Name Beifuß stammt, ist ungeklärt. Wahrscheinlich kommt der Name daher, daß die Wanderer sich Beifuß an den Fuß banden oder in die Schuhe legten, als Schutz gegen müde Füße - auch Plinius war dieser Meinung. Die Brüder Grimm bringen das Wort mit dem althochdeutschen bivoz oder peipoz in Zusammenhang, was so viel wie Schlagen bedeutet. Entweder wurde es den Speisen "beigeschlagen" oder weil das Kraut vorher geschlagen = zerkleinert wurde, ehe man es in die Speisen gab.

Beifuß in der Küche

Ein anderer Beifuß-Name heißt: Gänsekraut. Das sagt schon, daß Beifuß ein ideales Würzkraut für alle fetten Gerichte ist. Mitgekocht macht es schwere Speisen bekömmlicher - was allen empfindlichen Mägen guttut. Deshalb gehört Beifuß zum Aal, zu Schmalz, zu Hammelfleisch, Schweinefleisch, Wildschweinbraten, zu fetten Soßen und Mayonnaisen, Gänsebraten und allen anderen Gänsegerichten. Als typische Würze gilt Beifuß für Eintopfgerichte, die auf Schweinefleisch gekocht werden. Probieren Sie auch Beifuß zu Weißkohl, Wirsing, zu Möhren, Rüben, zu kräftigen, gemischten Salaten aus Kartoffeln, Nudeln und Fleisch und zu Eiergerichten mit Speck oder Schinken. Beifuß-Öl gehört mit zu den Ingredienzen von Wermutwein und Absinth, von Senf und Essig. Auch für Seifen und Parfümartikel wird es verwendet. Beifußtee gilt als krampfstillend und harntreibend.

Bibernellen

Bibernellen weisen einen undeutlichem Kelchrand, ausgerandete, verkehrt eirunde Blütenblätter und einen Griffel mit nahezu kopfiger Narbe auf. Sie bilden eine eirunde, an der Seite zusammengezogene Spaltfrucht. Die auf der Berührungsfläche ziemlich flache Kernmasse ist höckerartig gewölbt, der freie Fruchthalter ist zweispaltig. Die Blüten sind weiß, rot und seltener gelb.

Bohnenkraut

Ein derbes, appetitanregendes und magenberuhigendes Kraut, das zur Familie der Lippenblütler gehört. Bohnenkraut wird 30 bis 50 cm hoch, es hat Lanzetten förmige Blättchen und blüht rosa-violett und weiß. Geerntet werden die Blätter und Stängel.

Die ursprüngliche Bohnenkraut-Heimat ist Südeuropa: das östliche Mittelmeergebiet und die Gegend um das Schwarze Meer. Erst im 9. Jahrhundert kam das Bohnenkraut zu uns nach Deutschland.

Benediktinermönche kultivierten und erhielten es in ihren Kräutergärten, daher auch der lateinische Name hortensis - im Garten gezogen.

Bohnenkraut wird seit Jahrhunderten als Würze zu kräftigen und deftigen Gerichten gegeben, weil es einen pfeffrigen, nachhaltigen Geschmack gibt, den Appetit reizt, einen grollenden Bauch besänftigt - aber auch "die unkeusche Begierde auf die Bahn bringt" - so die Übersetzung einer alten Kräuterbuch-Schrift von 1563. Als Droge wird Bohnenkraut heute gegen Darmkrankheiten, Koliken und Appetitmangel angewendet.

Die Hauptanbaugebiete des Bohnenkrauts sind auch heute noch der Balkan, vor allem Ungarn und Rumänien.

Borretsch

wird auch Boretsch geschrieben und als Gurkenkraut bezeichnet, Gewürz- und Heilpflanze aus der Familie der Rauhblattgewächse oder Raublattgewächse (Boraginaceae). Ursprung aus dem Mittelmeerraum, wird seit dem späten Mittelalter in Mitteleuropa kultiviert, zählt daher zu den Archäophyten.

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